Meta Janssen-Kucz und Hedwig Daute zu Besuch im Schulzentrum Collhusen
Auf Einladung von Herrn Bruns, Leiter des Schulzentrums Collhusen im Landkreis Leer,
hatten Meta Janssen-Kucz, Landtagsvizepräsidentin und MdL a.D. für Bündnis 90/Die
Grünen und Hedwig Daute, Fraktionssprecherin der Grünen im Rat der Gemeinde
Westoverledingen am 21.08.25 Gelegenheit, sich den Fragen der Schülerinnen und
Schüler der 10. Klassen zu stellen.
Die Schüler*innen hatten sich intensiv im Unterricht mit ihren Lehrkräften auf dieses
Gespräch vorbereitet und viele Fragen mitgebracht, dazu gehörten auch persönliche
Fragen zum Verdienst einer Abgeordneten und was für Autos gefahren werden. Alle
Fragen wurden oben und ausführlich beantwortet.
Auf die Frage , wie Schule nachhaltiger gestaltet werden könne, antwortete Hedwig
Daute als Kommunalpolitikerin: „Es gibt 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der
Vereinten Nationen,
die auch auf eine Schule zutreten. Darunter sind der freie Zugang
zur Bildung für alle gesellschaftlichen Gruppen und Schichten, der sparsame
Ressourcenverbrauch im Schulalltag und die klimaschützende, treibhausgasneutrale
Energieversorgung beispielhaft zu nennen.“
Auf die Frage, was Meta Janssen-Kucz als ihren größten Erfolg während ihrer
langjährigen Tätigkeit im Landtag bezeichnen würde: „Endlich wurde zur Verbesserung
des Klimaschutzes und zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt die Neugenehmigung
zum Torfabbau verboten. Moore binden mehr CO2 als alle Wälder der Welt. Und auch
das Windbeteiligungsgesetz gehört dazu, dass endlich Gemeinden und Bürger an der
Wertschöpfung beteiligt werden und nicht nur die Investoren Geld mit erneuerbaren
Energien verdienen. Das heißt für die Gemeinde Westoverledingen, dass sie ungefähr
25.-30.000 € im Jahr pro neu errichtete Windkraftanlage einnimmt und für die Gemeinde
investieren kann.“
Auch zur Migrationspolitik, Atomenergienutzung und Batterieherstellung bzw.
Rohstoff Förderung wollten die Schüler*innen u.a. Antworten und Stellungnahmen
hören.
Insgesamt war es ein sehr interessanter und spannender Austausch in freundlicher und
respektvoller Atmosphäre, bei der die vorgesehene Stunde fast nicht reichte
Beide Politikerinnen haben angeboten, jederzeit wieder zum Gespräch in die Schule zu
kommen, denn Themen gibt es genügend, die den Schüler*innen unter den Nägeln
brennen . Die ehemalige Landtagsabgeordnete bot den Schulklassen an, gerne Besuche
im Landtag zu vermitteln. Davon wurde zwischenzeitlich schon Gebrauch gemacht.