Erklärung: Die Antragsteller möchten, dass der Stromanschluss des Bauhofs ausgebaut wird, indem dort ein eigener Mittelspannungstransformator errichtet wird. Das derzeitige Stromnetz des Bauhofs stößt bereits an seine Grenzen und reicht nicht aus, um in Zukunft Elektrofahrzeuge, Nutzfahrzeuge und Akku-Geräte schnell aufzuladen. Ein Ausbau soll den Bauhof für die Umstellung auf klimafreundliche Antriebe rüsten und langfristige Mehrkosten vermeiden.
Antragsteller: GRÜNE.WOL21
Wann wurde der Antrag gestellt: 07.11.2024
Für welchen Ausschuss oder Für welche Institution: Hochbau Ausschuss (Gemeinde Westoverledingen, z.H. Herrn Bürgermeister Theo Douwes)
Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Errichtung eines Mittelspannungstransformators auf dem Gelände des Bauhofes vorzubereiten, um dann mehrere Schnellladestationen mit einer Größe von mindestens 150kW installieren zu können.
Einen detaillierten Plan inclusive Kostenschätzung bitten wir dann im Ausschuss wieder vorzulegen.
Begründung:
Bei der Begehung des Bauhofes unserer Ratsfraktion mit Herrn Douwes und Herrn Knehans wurde über die Grenzen der Umsetzbarkeit bei der Elektrifizierung der Bauhof-Fahrzeugflotte und Geräte gesprochen (s. Beschluss DS-11-44, Ausschuss für Klima-, Umwelt-, Naturschutz und Mobilität vom 27.01.22 / VA vom 23.03.22).
Durch die kleine Dimensionierung des „Hausanschlusses“ ist Zukunftsorientiertheit bezüglich einer Ladeinfrastruktur für batteriebetriebene Kraft- und Nutzfahrzeuge im Moment nicht ausreichend herzustellen.
Die Europäische Union hat bekanntermaßen Richtlinien erlassen, um auf $\text{CO}_2$ neutrale und somit umweltverträglichere Antriebsformen im Verkehr umzusteigen. Unser Bauhof steht nun vor der Herausforderung, die Grundlagen für die Umsetzbarkeit dieser Beschlüsse zu schaffen.
Der elektrische Anschluss ist durch die angegliederte Hebeanlage an der Lastgrenze und lässt keine weiteren Großverbraucher zu. Darunter fallen notwendige Ladestationen für Geräte-Akkus, PKWs und auch für weitere Kraft- und Nutzfahrzeuge.
Wir sollten uns daher alle für eine nachhaltige, lang anhaltende Lösung einsetzen, um den Bürger*innen unserer Gemeinde in den nächsten Dekaden vermeidbare Mehrkosten und Einschränkungen im Haushalt der Gemeinde zu ersparen.
Förderprogramme des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) u.a. sind dabei zu berücksichtigen.