Titel des Antrags: Hitzeaktionstag

Erklärung: Die Antragsteller fordern, dass sich die Gemeinde Westoverledingen am bundesweiten Hitzeaktionstag am 04.06.2025 beteiligt. Durch Flyer, Plakate, Social-Media-Beiträge und Schulungen für Gemeindemitarbeitende soll die Bevölkerung – insbesondere Risikogruppen wie Senioren, Kinder und chronisch Kranke – besser über Gefahren und Schutzmaßnahmen bei starker Hitze informiert werden. Ziel ist es, langfristig ein regionales Netzwerk für einen Hitzeaktionsplan aufzubauen.

Antragsteller: GRÜNE.WOL21 (Fraktion Grüne.WOL21)

Wann wurde der Antrag gestellt: 01.04.2025

Für welchen Ausschuss oder Für welche Institution: Ausschuss für Klima-, Umwelt-, Naturschutz und Mobilität (Gemeinde Westoverledingen, z. Hd. Herrn Bürgermeister Theo Douwes und Herrn Tautrich)

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, sich am bundesweiten Hitzeaktionstag am 04.06.2025 durch aktive Verbreitung von Informationen zum Hitzeschutz zu beteiligen.

Begründung:

Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzeperioden gefährden die Gesundheit der Bevölkerung.

Insbesondere Personengruppen mit erhöhtem Risiko, wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Säuglinge, Schwangere und Kinder, sind durch hohe Temperaturen gesundheitlich stark gefährdet, aber auch Menschen, die draußen arbeiten und in ungünstigen Wohnverhältnissen wohnen.

Hitzeschutz als kommunale Aufgabe fängt mit der Sensibilisierung für das Thema an und entfaltet seine schützende Wirkung mit der Vernetzung aller Akteure vor Ort.

Als ersten Schritt beteiligen wir uns als Kommune am 3. bundesweiten Hitzeaktionstag am 04.06.2025 durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit:

  • Aushängen von Plakaten und Auslegen von Flyern in allen kommunalen Einrichtungen und Sportstätten, entsprechende Informationen auf der Gemeinde-website sowie im Blickpunkt, in der Presse und in den sozialen Medien.
  • Bereitstellen von Informationen oder auch Schulungen der kommunalen Beschäftigten und ehrenamtlich tätigen Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr.

Darüber hinaus sollten die freien Träger für Kinder- und Seniorenbetreuung einbezogen werden, wenn möglich auch weitere Akteure im Bereich Gesundheitsvorsorge wie Arztpraxen und Apotheken.

Aus diesem ersten Schritt kann dann mit der Zeit ein kommunales Netzwerk entstehen, aus dem sich ein kommunaler Hitzeaktionsplan entwickeln lässt.

Fertige, abrufbare Informationsmaterialien werden durch das Bundesgesundheitsministerium, das Bundesumweltamt, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder die Deutsche Gesellschaft Klimawandel und Gesundheit (KLUG) vorgehalten.