Erklärung: Die Antragsteller fordern die Gemeindeverwaltung auf, konkrete Schritte zum Schutz der Bevölkerung vor Sommerhitze umzusetzen. Dazu sollen an öffentlichen Plätzen Trinkwasserbrunnen aufgestellt sowie Dächer und Fassaden von Gemeindegbäuden bepflanzt werden, um Abkühlung zu schaffen und Gesundheitsgefahren zu mindern.
Antragsteller: GRÜNE.WOL21 (Fraktion Grüne.WOL 21)
Wann wurde der Antrag gestellt: 01.04.2025
Für welchen Ausschuss oder Für welche Institution: Ausschuss für Klima-, Umwelt-, Naturschutz und Mobilität (Gemeinde Westoverledingen, z. Hd. Herrn Bürgermeister Theo Douwes und Herrn Tautrich)
Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen des Hitzeschutzes folgende erste Projekte / Maßnahmen zu planen und durchzuführen: Aufstellen von Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Orten und Plätzen der Gemeinde Fassaden- und/oder Dachbegrünung an geeigneten kommunalen Gebäuden
Begründung:
Durch die Klimakrise bedingte zunehmende Hitzebelastung wird in den nächsten Jahren zu immer mehr gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Belastungen der Einwohner*innen auch unserer Gemeinde führen.
Neben ambitionierten Maßnahmen zur Begrenzung der Klimakrise ist die Prävention vor den belastenden und schädlichen Auswirkungen der Klimakrisenfolgen eine zentrale kommunale Aufgabe.
Neben kurzfristig wirksamen Akutmaßnahmen wie Trinkwasserbrunnen, die z. B. als saisonale, mobile Geräte aufgestellt werden können, müssen auch Maßnahmen, die erst in einiger Zeit ihre Wirkung entfalten, jetzt geplant und angegangen werden. Dazu zählen Dach- und vor allem Fassadenbegrünungen an öffentlichen Gebäuden. Solche Maßnahmen tragen zur Verschattung bei, liefern Verdunstungskühle und machen dadurch das Klima spürbar erträglicher und reduzieren die Gesundheitsgefährdung. Projekte wie tiny forest sollten dabei nicht vergessen werden.
Auch die Förderung solcher Maßnahmen an privaten Gebäuden sollte geprüft werden.