Erklärung: Die Antragsteller fordern, dass in den Nachtragshaushalt 2023 und den Haushalt 2024 Finanzmittel eingestellt werden, um Dächer von Gemeindebeschaffungen schrittweise mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten. Dadurch sollen Energiekosten gesenkt, CO2-Emissionen reduziert und die gemeindeeigenen Klimaschutzziele schneller umgesetzt werden.
Antragsteller: GRÜNE.WOL21 (WOL21. GRÜNE. MOIN. ERM)
Wann wurde der Antrag gestellt: 23.05.2023
Für welchen Ausschuss oder Für welche Institution: Finanz-, Wirtschaftsförderungs- und Tourismus-Ausschuss (Gemeinde Westoverledingen, z. Hd. Herrn Bürgermeister Theo Douwes)
Beschlussvorschlag:
In den Nachtragshaushalt 2023 werden Mittel zur Belegung mit PV für die ersten der statisch bereits begutachteten Dächer kommunaler Gebäude eingestellt, um die Energiewende schon 2023 voranzutreiben. Die verbleibenden begutachteten Dächer sollen in 2024 mit PV belegt werden, hierfür wird im Finanzhaushalt 2024 eine geeignete Summe eingeplant.
Begründung:
Die Verwaltung hat 10 Dächer auf kommunalen Liegenschaften ausgewählt, um sie der statischen Überprüfung zwecks PV–Belegung unterziehen zu lassen. Die letzten PV-Anlagen wurden vor mehr als zehn Jahren auf kommunalen Dächern montiert und erwirtschaften seitdem Gewinne. Die Ertüchtigung von kommunalen Gebäuden mit Photovoltaik steigert den Wert jeder einzelnen Immobilie und trägt in nachvollziehbarer Weise zur Reduzierung der Energiekosten und des CO2-Fußabdruckes der Gemeinde bei. Das wurde bereits im Klimaschutzteilkonzept eindrucksvoll wirtschaftlich ermittelt. Mit der zügigen Umsetzung dieser Vorhaben kommt die Verwaltung den vom Rat der Gemeinde beschlossenen Klima-Richtlinien – hier die kurz- und mittelfristigen Ziele – und der Selbstverpflichtung zur Energie-Einsparung nach.