Bürgermeisterkandidat Thorsten Vesper

Thorsten Vesper
Geboren: 1967 in Papenburg
Wohnort: Rhauderfehn, Ortsteil Holte
Familienstand: Eheähnliche Partnerschaft, 2 Töchter

Beruflicher Hintergrund:
Selbstständiger Gesellschafter der „Musikschule Takt und Ton“ und Berufsmusiker

Hallo,

… ich bin Thorsten Vesper und möchte mich gerne hier als Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Rhauderfehn zur Kommunal- und Bürgermeisterwahl am 13.09.2026 vorstellen.

Leben

Ich bin 59 Jahre alt und lebe mit meiner Lebensgefährtin Natascha Zwik und unseren beiden Töchtern (15 u. 16 Jahre jung) zusammen im schönen Ortsteil Holte. Meine Frau und ich haben uns bereits 2001 dazu entschieden, uns in Rhauderfehn niederzulassen, und dort auch zu bleiben. Ich selber bin in der Nachbargemeinde Ihrhove/Westoverledingen aufgewachsen.

Beruf und Freizeit

In meiner beruflichen Vergangenheit gab es eine Fülle von Beschäftigungen, in denen ich ausgebildet beziehungsweise beschäftigt war. Sowohl im Handwerk als auch in der Konstruktion und Projekt-Planung.
Vor ca. 25 Jahren habe ich dann mein Hobby und meine Leidenschaft zum Beruf gemacht, seither bin ich selbstständiger Mitgesellschafter der „Musikschule Takt und Ton“ und Musiker.

Mitgliedschaften und soziales Engagement

  • seit 2000: IG Metall
  • seit 2007: Gründer und Mitglied der Rhauderfehner Rockband NOTRIX
  • seit 2002: Ortsverein Holte
  • seit 2020: Mitglied der Partei BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
  • seit 2022: Mitglied „SoVD Sozialverband e.V.“
  • seit 2024: Mitglied „Jugend- und Kulturzentrum Rhauderfehn e.V.“ JUKZ
  • seit 2025: Mitglied „Heimatverein Overledingerland e.V.“

Politik

Schon seit meiner Kindheit bin ich ein sehr politischer Mensch.

Lange Zeit habe ich darüber nachgedacht mich auch aktiv politisch zu engagieren. 2020 traf ich dann die Entscheidung, Mitglied bei DIE GRÜNEN zu werden, da ich dort die größte Schnittmenge mit meinen eigenen politischen Überzeugung und Werte wie zum Beispiel Klimaschutz, Umweltschutz, Gleichberechtigung usw. fand.
2021 habe ich dann entschieden, mich um ein Mandat im Gemeinderat Rhauderfehn zu bewerben. Wie die meisten bestimmt wissen, habe wir 3 Grüne Gemeinderäte uns dann der Mehrheitsgruppe AMPEL+ angeschlossen. Wir trafen diese Entscheidung, um unsere Anträge bzw. Vorstellungen zur kommunalen Arbeit in Rhauderfehn bestmöglich zu platzieren und selbstverständlich den höchsten Lerneffekt im allgemeinen Ablauf des kommunalen Alltags zu erzielen. Das hat auch in den letzten 5 Jahren hervorragend geklappt, wir haben viel gelernt und bewegt.
In dieser Legislaturperiode war ich dann sogar der einzige Ausschussvorsitzende, der gleich 2 Ausschüsse betreute: den „Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit & Klima“ und den „Ausschuss Touristik & Märkte“.

Warum eine Bürgermeisterkandidatur?

Das hat gleich mehrere gute Gründe.

  1. Uns ist aufgefallen das der amtierende Bürgermeister auch 2026 für eine weitere Amtsperiode kandidieren möchte, allerdings kein weiterer Kandidat zur Verfügung stand.
    In einer demokratisch-politischen Landschaft sollte aber der Wähler eine „echte“ Wahl haben.
  2. In der heutigen Zeit scheint es nicht mehr selbstverständlich zu sein, unsere demokratischen Werte hoch zu halten und auch zu vertreten.
    Meine Partei und ich halten es unbedingt für notwendig, uns dem Ruck von Rechtsradikalen Gesinnungen entgegen zu stellen, sofern das nötig sein wird.
  3. In meiner Zeit im Gemeinderat habe ich sehr viele Eindrücke und umfassende Informationen über die Themen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Gemeinde Rhauderfehn erhalten.
    Ich freue mich, dass im Prinzip vieles in unserer Gemeinde sehr gut funktioniert und wir einen wirklich sehr guten Verwaltungsapparat haben – und dennoch sind mir auch sehr viele Punkte aufgefallen, die anders viel besser laufen könnten, um Rhauderfehn in diesen Zeiten von finanziellen Krisen, Herausforderungen durch Integration von Zugewanderten, demografischem Wandel und sozialen Spannungen für die weitere Zukunft vorzubereiten.

Was sind meine Themen bzw. Punkte für das Bürgermeisteramt?

Ich beginne erst einmal mit den mir absolut wichtigsten Grundsätzen, die meine Arbeit als Bürgermeister permanent begleiten werden:

  • Ehrlichkeit – Transparenz – Fairness
  • Kommunalpolitik mit Vernunft und Verantwortung
  • Attraktivität der Gemeinde Rhauderfehn nachhaltig steigern

Wie ich oben schon erwähnte gibt es sehr viele spezielle Punkte, die unsere Gemeinde auch in näherer Zukunft begleiten werden. Ich erwähne dabei nur einmal den absoluten TOP-Punkt der meisten Einwohner von Rhauderfehn.
Das Beispiel „Schwimmbad“: Wenn ich die obigen Punkte in unsere Überlegungen zum Thema Schwimmbad in Rhauderfehn einbeziehe, sollte es eine Möglichkeit geben, dieses Thema nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu braucht es in erster Linie die Beteiligung aller über 18.000 Einwohner, damit wir gemeinsam Wege finden, uns einem Ziel zu nähern und es auch final irgendwann zu erreichen.
Denn alles was bis jetzt geschah war irgendwie gar nichts, oder?

Um zusätzlich einmal 3 Hauptthemen zu erwähnen um die ich mir wirklich viele Gedanken mache und bei denen ich schnellstmöglich Verbesserungen erreichen möchte:

  1. Jugend: Unsere Jugendlichen sind unsere Zukunft. Das dürfen wir auf keinen Fall auch nur einen weiteren Tag aus den Augen verlieren. Die Statistiken über die Abwanderung der Jugendlichen aus Rhauderfehn sind weit überdurchschnittlich und wirklich besorgniserregend.
  2. Umweltschutz: Noch immer befindet sich in unserer Gemeinde ein fürchterliches vergiftetes Gelände der alten Torfkoksfabrik in Klostermoor. Es passiert nichts anderes als nur Infoveranstaltungen wo und in welchen Mengen sich diese Gifte im Erdreich befinden. Die derzeitige Fließrichtung nach Papenburg sollte uns als Rhauderfehner auf keinen Fall egal sein. Die Kosten für die komplette Entsorgung kann weder die Gemeinde noch der Landkreis bezahlen, heißt es.
    Meiner Meinung nach kein Grund, den Kram weitere 70 Jahre ungebremst in den Boden fließen zu lassen. Die Aufmerksamkeit zu diesem Thema muss überregional dringend gesteigert werden.
  3. Sozialer Zusammenhalt: Ein sehr wichtiges Thema in der heutigen Zeit von Medienflut, Sozialen Netzwerken und dem Leben in einer offenen Gesellschaft. Spätestens seit der Covid19-Krise wird uns allen bewusst, dass viele Menschen auch bei uns in einen skurrilen Strudel von Unfreundlichkeit und Rücksichtslosigkeit geraten. Ist das wirklich nur ein Eindruck? Naja, nicht wenn man sich im Alltag mit den Einwohnern unterhält. Das Echo dazu ist leider mehr als eindeutig. Es wäre doch für uns alle viel schöner, wenn wir wieder einen Weg finden, uns mit Respekt zu begegnen. Ganz egal woher man kommt, wer man ist, woran man glaubt oder welchen gesellschaftlichen Status man angehört.
    Ein wirklich sehr konstruktiver Punkt der nicht mit Geld zu bezahlen ist, aber kaum etwas kostet!